Pete Flemming siegt im Sprint beim Grand Prix von Barcelona
Barcelona. Es ist inzwischen eine lieb gewonnene Tradition: das Track Team Brandenburg reist im September zur „Trofeu Internacional Ciutat de Barcelona XIII Memorial Miquel Poblet“ auf der Olympia-Bahn von Barcelona 1992. Auch in diesem Jahr bei der 22. Auflage des Wettbewerbs war die Mannschaft mit Lara Colberg, Celine Prochnau, Pete Flemming, Luca Nissel, Tim Werner und Niklas Holfeld in der spanischen Metropole vertreten. „Es war inzwischen das vierte Mal in Folge, dass wir diesen Wettkampf besucht haben“, sagte Trainer Eric Engler, der die sechs Sportlerinnen und Sportler in Barcelona betreute.
Bei diesem international besetzen UCI-Bahnrennen der Kategorie 2 erzielte das Sextett einige bemerkenswerte Ergebnisse. Der deutsche Sprint-Meister Pete-Collin Flemming bestätigte seine gute Form der vergangenen Wochen und gewann das Sprint-Turnier im Finale gegen Teamkollege Luca Nissel. Dritter wurde Stefano Moro aus Italien. Niklas Holfeld belegte Platz fünf. Im Keirin siegte nach einem Schreckmoment Moro vor Flemming und Nissel.
Im Juli wurde Celine Prochnau und Lara Colberg auf ihrer Heimbahn in Cottbus noch Teamsprint-Europameister bei den Juniorinnen, jetzt gaben die beiden jungen Frauen ihren Einstand in der Frauen-Klasse. Prochnau siegte im Sprint-Turnier im kleinen Finale gegen die Britin Sarah Johnson und holte Bronze. Gold und Silber gingen an Helena Casas Roige (Spanien) und Miriam Vece (Italien). Lara Colberg wurde Fünfte. Im Keirin belegte Colberg Platz vier, Prochnau wurde Fünfte beim Sieg von Miriam Vece. „Für beide war es ein guter Einstieg und eine gute Vorbereitung auf das nächste Jahr“, sagte Engler.
Insgesamt habe sich die Reise nach Katalonien wieder gelohnt, auch wenn dieses Mal nicht wie in den vergangenen Jahren ein Trainingslager in Spanien möglich war. „Für unsere U23-Fahrerinnen und -Fahrer ist es ein sehr gutes Radrennen, da sie Gegner auf Augenhöhe haben und viele Läufe zum Üben fahren können. Außerdem ist die Olympiabahn von 1992 eine tolle Location, und die Rahmenbedingungen passen auch. Das Wetter ist immer gut und damit auch die Laune und die Leistungsbereitschaft“, sagte ein zufriedener Trainer Eric Engler nach der Reise.
